Motorrad-Fahrschule Zürich
Motorradgrundkurs
Zürich
Motorrad Grundkurs Zürich

Motorradgrundkurs​

René
BACCHI

wöchtentlich mehrere Motorrad Grundkurse pro Teil Spezialpreis CHF 130.- für Stadt Zürich

Motorradrundkurs Zürich

Freiheit auf zwei Rädern beginnt bei uns!

Der obligatorische Motorradgrundkurs ist dein erster Schritt zum Motorradführerschein;

und bei der Motorradgrundkurs Zürich macht er richtig Spass!

 

In 5er Gruppen lernst du Bremstechniken, Kurvenfahrten und sicheres Handling.

 

Beginne jetzt deine Töff-Ausbildung in Zürich und buche deinen Roller Grundkurs oder Motorrad Grundkurs!

 

Gerne begleiten wir dich vom obligatorischen Motorradgrundkurs hin zur praktischen Motorrad-Führerprüfung im Albisgüetli.

Anmeldung Motorradfahrstunden

Unkompliziert eine Anfrage für Motorradfahrstunden einreichen:

Anmeldung Motorradgrundkurse Teil 1 + 2 + 3

Kursorte und Eintreffen

1. und 2. Teil:

Strassenverkehrsamt Zürich, Sihlcity oder Adliswil (je nach Wohngebiet der Fahrschüler)

3. Teil:

Strassenverkehrsamt Zürich

Ca. 5 Min. vor Kursbeginn (bei jeder Witterung)

Kursinhalte Motorradgrundkurse

Grundkurs Teil 1 (Manöver)
  • Umgang Gas, Kupplung
  • Umgang Bremse
  • Spurgasse

    Du lernst, das Motorrad beim Langsamfahren zu beherrschen. Hier musst du das Gleichgewicht finden bei korrekter Blickrichtung, Sitzposition und gleichzeitiger Bedienung von Bremse, Gas und Kupplung. Mit dieser Übung
    werden Angst und Unsicherheiten abgebaut.

  • Klettern lassen
  • Slalom und versetzter Slalom fahren

    Mit diesen Übungen – vom ganz engen bis langgezogenen Slalom – werden
    Schwerpunktverhalten und Gegenlenken erlebt. Die Angst vor Schräglagen
    wird abgebaut. Wichtige Voraussetzungen sind richtige Sitzposition,
    Blicktechnik und Kupplungsbedienung.

  • Zielbremsung

    Mit dieser Übung wird das Einschätzen des erforderlichen Anhalteweges
    bei optimaler Bremsung gelernt.

    Bremsprobe nach selbstgewähltem Bremsbeginn, aber festgelegtem Ziel,
    Geschwindigkeit vor Bremsbeginn ca. 50 km/h, vor Bremsbeginn
    Kontrollblick auf den Verkehr von hinten.

  • Einschätzen der nötigen Fahrzeugabstände
  • eine enge 8-fahren

    Du musst unter schwierigen Bedingungen – das heisst beim Wenden
    auf engem Raum und bei langsamer Fahrt – das Fahrzeug gut bedienen
    und gleichzeitig den toten Sichtwinkel überblicken. Mit dieser Übung wird auch das Vorstellungsvermögen trainiert.

  • eine 8-fahren in der Gruppe
  • Anwendung Spiegel, Seitenblick und Zeichengabe
    1. Beide Spiegel beobachten / Seitenblick
    2. Blinker stellen
    3. Einspuren
    4. Verzweigung beurteilen, Tempo anpassen (bremsen)
    5. Gegenverkehr und Fussgänger beobachten
    6. zweiten Seitenblick
    7. Verzweigung zügig verlassen
    8. Nachfolgeverkehr beobachten
  • Schutzbekleidung

    An die Führerprüfung wirst du vom Strassenverkehrsamt nur zugelassen
    wenn du eine motorradspezifische Sicherheitsausrüstung trägst.

    Dasselbe empfehlen wir bereits für den Grundkurs: Geprüfter Schutzhelm
    (mit Visier oder Brille), Motorradhandschuhe, festes Schuhwerk, lange
    Hose sowie Jacke mit langen Ärmeln (Kleidung aus Gore-Tex, Leder, mit
    Protektoren).

  • Fahrzeugsicherheit
  • Sichere, schnelle Bremsung (Notbremsung)

    Hier sollst du deinen Roller/Motorrad unter Benutzung beider Bremsen,
    mit höchstmöglicher Verzögerung, aus einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h
    zum Stillstand bringen. Dabei soll das Motorrad jedoch nicht wesentlich von
    der Fahrlinie abweichen. Das Blockieren des Hinterrades wird hierbei nicht
    beanstandet, wenn der Roller stabil gehalten wird.

  • Fahren zu zweit / Verhalten als Sozius

    z. B. Richtiges Verhalten als Sozius:

    1. Die Fussrasten für den Sozius sind ausgeklappt.
      Auf heisse Teile wie Auspuff achten.
    2. Je nach Motorrad / Personengrösse kann direkt oder via linkem Fussraster
      aufgestiegen werden. Dabei ist zu beachten, dass die aufsteigende Person
      sich schnell über dem Motorrad zentriert und nicht nach aussen hängt.
      Kommunikation mit Fahrer ist sinnvoll.
    3. Der Mitfahrer soll sich entweder beim Fahrer in der Hüftgegend,
      eventuell beim Bergabfahren oder beim starken Bremsen am Tank abstützen
      oder sich mit einer Hand am hinteren Haltegriff festhalten.
    4. Der Mitfahrer soll in der jeweiligen Fahrtrichtung, rechts oder links
      am Helm des Fahrers vorbeischauen. Der Mitfahrer soll sich, besonders
      in langsamer Fahrt, möglichst ruhig verhalten.
    5. Beim Anhalten lässt der Mitfahrer die Füsse auf den Fussrasten.
    6. Im Allgemeinen soll sich der Mitfahrer passiv verhalten.
    7. Bei der Kurvenfahrt soll der Mitfahrer seinen Körperschwerpunkt gleich
      wie der Fahrer verlagern und nicht auf die gegen gesetzte Seite.
  • Verkehrsgerechtes Anhalten und Wegfahren
  • Anfahren am Berg

    Das Motorrad darf beim Anfahren in der Steigung nicht zurückrollen;
    das Hinterrad darf aber auch nicht durchdrehen. Das Zusammenspiel der
    Bedienung von Gas und Kupplung bereitet oft Schwierigkeiten, vor allem,
    wenn am Berg zu zweit mit einer 125 cm³ Maschine anzufahren ist.

    Geübt wird mit Fuss- und Handbremse getrennt und mit beiden Bremsen
    zusammen, weil im Alltag alle Variationen möglich sind.

  • Einspuren, Beobachtungstechnik und Zeichengabe
  • Befahren von Verzweigungen
  • Bremsbereitschaft und Sichtpunktfahren

    Bremsbereitschaft:

    Bremsbereitschaft erstellen heisst, sich psychisch auf die mögliche Gefahr
    einstellen und den Gasdrehgriff ganz zurückdrehen, die Finger auf den
    Handbremshebel sowie den Fuss auf dem Fussbremshebel bereitstellen.

    Beim Erstellen der Bremsbereitschaft bleibt der Fuss auf dem Fussraster.
    Das Bremspedal soll so eingestellt sein, dass ein Abdrehen des Fusses
    möglich ist.

    Sichtpunkt:

    Der Sichtpunkt ist die Stelle vor der Verzweigung, von der man die
    Querstrasse überblicken kann. An dieser Stelle wird entschieden über
    Fahren oder Warten.

    Grundsätzlich ist vor dem Sichtpunkt die Geschwindigkeit so anzupassen,
    dass dort die Zeit reicht, um die Übersicht zu gewinnen und nötigenfalls
    vor der Querstrasse anzuhalten.

    Ist die Verzweigung frei, werden die Bremsen gelöst und die Verzweigung
    zügig befahren.

    Ist die Verzweigung nicht frei, wird weiter gebremst, der 1. Gang eingelegt
    und, wenn nötig, mit schleifender Kupplung oder angezogener Bremse langsam
    herangefahren, um beim Freiwerden der Querstrasse ohne Fussabstellen
    sofort weiterzufahren.

  • Geschwindigkeitsgestaltung
  • Spurgestaltung auf Einspurstrecken

    Du lernst das Befahren von Fahrstreifen und Einspurstrecken mit passender
    Spur-, Geschwindigkeits- und Abstandsgestaltung.

  • Radstreifen

    Wenn der Radstreifen durch eine unterbrochene Linie begrenzt ist, wird
    zum Rechtsabbiegen spätestens 4–5 Wagenlängen vor der Verzweigung ganz
    rechts zum Fahrbahnrand hin über den Radstreifen eingespurt.

    Vor dem Einspuren ist der Verkehr auf dem Radstreifen zu beachten.

  • Kreisverkehrsplätze befahren

    Grundregeln für den Kreisverkehr:

    Vor der Einfahrt in einen Kreisverkehrsplatz muss der Führer die
    Geschwindigkeit mässigen und den im Kreis von links herannahenden
    Fahrzeugen den Vortritt lassen.

    Vor dem Verlassen des Kreisels ist der Blinker zu stellen und Roller /
    Motorräder fahren in der Mitte der Fahrspur. Velofahrer dürfen im Kreisel
    nicht überholt werden.

    In der Praxis wird der Richtungsblinker vor der Einfahrt in den Kreisel
    gestellt, wenn dieser bei der ersten Ausfahrt verlassen wird.

  • Ausübung des Vortrittsrechts

    Bei allseits übersichtlichen Verzweigungen: früh nach vorne und hinten
    beobachten, Verzweigung beobachten, Distanzen schätzen und Geschwindigkeit
    den Verkehrsverhältnissen anpassen, Bremsbereitschaft erstellen und danach
    die Verzweigung entschlossen befahren.

  • Selbstständiges Fahren im Verkehr

    Motorradprüfung Fahrbahnbenutzung 1.0
    (Film 6:38 auf YouTube)

  • Bremsen und Ausweichen
  • Gegenlenken

    Lenkimpuls bewusst einsetzen:

    Motorradfahrer geben den Lenkimpuls zum Einleiten einer Kurvenfahrt
    normalerweise völlig unbewusst. Ihn bewusst einzusetzen, hilft aber nicht
    nur bei schnellen Schräglagenwechseln, sondern auch beim Ausweichen, auch
    und gerade in der Kurve.

    Der Lenkimpuls leitet die Schräglage ein.

    Die Gewichtsverlagerung des Fahrers wirkt dabei zwar unterstützend, doch
    erst der Lenkimpuls lässt das Motorrad genau dann und genau so weit in
    Schräglage abtauchen, wie wir wollen. Und es verschafft ein sehr souveränes
    Gefühl, damit das Motorrad zu beherrschen – versprochen!

  • Bremsen und Beschleunigen
  • Schräglagentraining
  • Kurvenfahrtechniken

    Kurvenfahren kann das Schönste beim Motorradfahren sein. Mit der richtigen
    Technik erhöht sich deine Sicherheit, der Spass und die Freude kommen.

    Das üben wir: Du lernst, die Kurven bewusst zu realisieren und diese auf
    einer sicheren Linie zu durchfahren. Dein Ziel ist, Kurven möglichst rund
    und dynamisch zu befahren.

  • Kurvenfahren bergauf und bergab

    Werden Kurven richtig gefahren, kann man besser auf Hindernisse reagieren
    und hat einen grösseren Sicherheitsabstand zum Gegenverkehr.

    Wer also sicheres Kurvenfahren beherrscht, kann sein Unfallrisiko deutlich
    reduzieren.

    Rollen – Verzögern – Rollen – Beschleunigen – Blickführung

  • Überlandstrecken fahren
  • Überholen

    Grundregel für das Überholen:

    Kann nicht jede Gefahr ausgeschlossen werden oder bestehen Unsicherheiten
    beim Einschätzen der Situation, gilt folgender Grundsatz:
    Im Zweifel nie!

    Vorbeifahren:

    Innerorts auf Strassen mit mehreren Fahrstreifen in der gleichen Richtung
    ist das Rechtsvorbeifahren an anderen Fahrzeugen gestattet, sofern diese
    nicht halten, um Fussgängern oder Benützern von fahrzeugähnlichen Geräten
    den Vortritt zu lassen.

    Das Rechtsüberholen durch Ausschwenken und Wiedereinbiegen ist jedoch
    untersagt.

    Beim Fahren in parallelen Fahrstreifen sollte sich ein Zweiradfahrer nie im
    toten Winkel aufhalten: Fahrer im Aussenspiegel beobachten – wenn er nicht
    mehr sichtbar ist, sich auf gleicher Höhe mit direktem Blickkontakt
    bemerkbar machen.

    Zeichengebung:

    Aus- und Wiedereinbiegen sind anzuzeigen. Um Gefahrensituationen zu
    vermeiden, kann situativ auf das Anzeigen des Wiedereinbiegens verzichtet
    werden.

  • Gruppenfahren

    Versetztes Fahren in der Gruppe:

    Einen riesigen Sicherheitsgewinn bringt eine versetzte Reihung der
    Motorräder in der Fahrspur mit sich. So kann jeder für sich die
    Verkehrssituation einschätzen und ist nicht gezwungen, auf seinen
    Vordermann zu reagieren.

    Maßgeblich für den Sicherheitsabstand ist hierbei das nächste, schräg
    vorausfahrende Motorrad – nicht das übernächste (mindestens ein paar
    Motorradlängen hinter dem Führenden).

    Im Falle eines Falles bleibt so allen mehr Platz zum Ausweichen und
    Bremsen.

    Motorradprüfung Fahrbahnbenutzung / Kurvenfahren 3.0
    Film 7:57 auf YouTube

Ablauf der praktischen Motorrad-Prüfung

In Zürich werden bei den Strassenverkehrsämtern die praktischen Prüfungen für Motorradfahrer abgenommen.

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen und beinhaltet das Parcoursfahren / Notbremsung auf dem Manöverplatz und das Fahren im Verkehr:

• 1. Teil «Manöverprüfung»
• 2. Teil «Fahren im Verkehr»

Bei den Kategorien A 35kW (A beschränkt) und A (unbeschränkt) wird mit dem Parcours begonnen. Anschliessend werden die Fähigkeiten im Verkehr geprüft. Es wird auf der Autobahn gefahren! (A1, A 35kW, A)

Bei der Kategorie A1 wird der Manöverteil erst nach dem Fahren im Verkehr geprüft, die Reihenfolge ist also umgekehrt.

Bei Kandidaten für die Kategorie AM / A1 (kleine Motorräder bis 50 cm³ / bis 125 cm³ und max. 4 kW / 11 kW Leistung) begleitet dich der Verkehrsexperte im Auto und führt dich via Funk durch den Verkehr.

Bei der Prüfung für die Kategorie A (Motorräder mit mehr als 125 cm³ und mehr als 11 kW Leistung) sitzt der Verkehrsexperte hinten bei dir auf deinem Motorrad. Bitte deshalb bei Kat. A ohne Motorradkoffer an die Motorradkurse und an die Prüfung gehen.

Der Parcours wird jedoch immer alleine, ohne Sozius, gefahren.

Deine Checkliste für die Motorradprüfung

• Fahrer/in fit
• Bist du gesund und fit, um Motorrad zu fahren?
• Hast du die Auflagen im Lernfahrausweis beachtet und eingehalten?
• Trägst du eine motorradspezifische Sicherheitsausrüstung?
• Fahrzeug fit
• Hast du den Fahrzeugausweis dabei und sind die Auflagen eingehalten?
• Hat dein Motorrad zwei Sitzplätze eingetragen und noch genügend Nutzlast für die Sozia oder den Sozius?
• Stimmen die Angaben im Fahrzeugausweis mit der Berechtigung im Lernfahrausweis überein?
• Ist dein Motorrad technisch in Ordnung? (Reifenprofil, Reifendruck, Beleuchtung, Kette, Bremsen, usw.)
• Entspricht dein Motorrad den Vorschriften? (Spiegel, Blinker, Auspuffanlage, usw.)
• Sind Sturzschäden fachmännisch behoben (abgebrochene Bremshebel, Schalthebel, Rasten, usw.)
• Ist ein offizielles «L» angebracht
• Fahrer/in mit Fahrzeug und Verkehr vertraut
• Hast du das Handling und den Motorradparcours mit deinem Motorrad im Griff?
• Hast du bereits mehr als 2000 km gefahren?
• Hast du dich mit zusätzlichen Fahrstunden vorbereitet?
• Bist du gewohnt mit einer Sozia oder einem Sozius zu fahren?

Kategorie A, unbeschränkt:
Ein betriebssicheres Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von mehr als 35 kW (47,6 PS) oder ein Verhältnis von Motorleistung und Leergewicht von mehr als 0,20 kW/kg hat und zwei Sitzplätze aufweist.

Kategorie A, beschränkt auf 35 kW:
Ein betriebssicheres Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von höchstens 35 kW (47,6 PS) oder ein Verhältnis Motorleistung und Leergewicht von höchstens 0,20 kW/kg hat und zwei Sitzplätze aufweist.

Somit kann nicht mehr dasselbe Motorrad für beide Prüfungen verwendet werden.

Anlässlich der Führerprüfung wird erklärt, in welcher Reihenfolge die Manöver durchfahren werden müssen (Beispiel: Slalom, Spurgasse, Acht oder Spurgasse, Acht, Slalom usw.).

Alle Übungen müssen ohne abzustehen gefahren werden können und es dürfen keine Pylonen umfallen. Die Füsse müssen während der ganzen Übung auf den Fussrasten (Trittbrett) sein.

Die Manöver werden ohne Sozius geprüft, Ausnahme das «Berganfahren».
Das «Berganfahren» wird zu zweit (mit Sozius) geprüft. Dieses Manöver kann am Standort oder während der Prüfungsfahrt geprüft werden. Der Verkehrsexperte erklärt, welche Variante geprüft wird (Vorderradbremse alleine, beide Bremsen oder Hinterradbremse alleine).

Manöverplatz Strassenverkehrsamt Bülach
Manöverplatz Strassenverkehrsamt Bassersdorf
Manöverplatz Strassenverkehrsamt Hinwil
Manöverplatz Strassenverkehrsamt Winterthur
Nur Zugang Manöverplätze Zürich-Albisgütli und Winterthur zum Üben

Du darfst die Prüfungs-Areale in Zürich-Albisgütli und Winterthur für das Üben von Motorrad-Manövern benützen.

Wann darf ich die beiden Manöverplätze benutzen?
Vom 1. April bis 31. Oktober
Montag und Dienstag: 17.00 bis 19.15 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 16.00 bis 19.15 Uhr

Im Winterhalbjahr, an Wochenenden und Feiertagen und ausserhalb der genannten Zeiten ist die Benutzung verboten.

 

An den Standorten Bassersdorf, Bülach, Hinwil und Regensdorf ist das Benutzen der Prüfungsareale für das Üben verboten.

Motorrad Manöverprüfung Zürich-Albisgütli
Motorrad Manöverprüfung Regensdorf
Motorrad Manöverprüfung Winterthur

Slalom
2.5 m Distanz für Kategorie A1
3 m Distanz für Kategorie A
3.5 m Distanz für schwer manövrierbare Motorräder

Spurgasse
Länge 10 m
Zeit mindestens 15 Sekunden
Zeitmessung beginnt mit Einfahrt des Vorderrades in die Spurgasse und endet, wenn das Vorderrad die Spurgasse verlässt.

8-fahren
6 m Distanz
Möglichst enge, gleichmässige Kreise fahren

versetzter Slalom
Gleich für alle Kategorien
Versatz 4,5 m in der Länge und 1,8 m in der Breite

Notbremsung
Sichere, schnelle Bremsung bis zum Stillstand wird aus einer Anfahrgeschwindigkeit von 50 km/h auf den «Prüfstrecken» an den Standorten geprüft.

Berganfahren
Wird zu zweit (mit Sozius) geprüft.
Dieses Manöver kann am Standort oder während der Prüfungsfahrt geprüft werden.
Der Verkehrsexperte erklärt, welche Variante geprüft wird (Vorderradbremse alleine, beide Bremsen oder Hinterradbremse alleine).

Roller und Motorräder Führerschein-Kategorien

Zur Einteilung der Motorräder in die verschiedenen Kategorien und Unterkategorien gibt es drei wichtige Kriterien:
Hubraum, Leistung und – für Kleinmotorräder, die bereits ab 15 Jahren gefahren werden dürfen – die Höchstgeschwindigkeit.

Motorrad Kategorien und Voraussetzungen

Kategorie AM

  • bis max. 4 kW (5.5 PS) Leistung
  • bis 50cm³ + ab 15 Jahren
  • bis max. Geschwindigkeit 45 km/h
  • Praktischer Grundkurs à 12 Stunden
  • Praktische Prüfung erforderlich, ausgenommen Inhaber/in der Kategorie B

Kategorie A1

  • bis max. 11 kW (15 PS) Leistung
  • bis 125cm³ + ab 16 Jahren
  • bis 125cm³ + ab 18 Jahren (mit oder ohne Kat. B Ausweis)
  • Praktischer Grundkurs à 12 Stunden
  • Praktische Prüfung erforderlich, ausgenommen Inhaber/in der Kategorie B oder der Kategorie A1, welche die Prüfung schon mit dem 50cm³ gemacht haben

Kategorie A beschränkt

  • mehr als 11 kW jedoch max. 35 kW (47,6 PS) Leistung
  • ab 18 Jahren (mit oder ohne Kat. A1 Ausweis)
  • Praktischer Grundkurs à 12 Stunden obligatorisch (4 Stunden für Inhaber/in der Kat. A1 vor 01.01.2021, Grundkurs Teil 3)
  • Praktische Prüfung erforderlich

Kategorie A unbeschränkt

  • mehr als 35 kW (47,6 PS) Leistung
  • ab 20 Jahren
  • Vorher mindestens 2 Jahre im klaglosen Besitz der Kategorie A 35kW
  • Kein Direkteinstieg möglich!
  • Ausnahme Direkteinstieg möglich nur für Berufe Motorradmechaniker, Polizisten oder Verkehrsexperten.
  • Praktischer Grundkurs ist freiwillig, da diese bereits besucht worden sind
  • Praktische Prüfung erforderlich

Mitteilung Motorrad:

Vom 03.11.2025 bis zum 06.04.2026 werden aus Sicherheitsgründen in den Strassenverkehrsämtern keine praktischen Motorrad-Führerprüfungen abgenommen.

Anmeldungen nach dem 30.10.2026 werden von den Ämtern vor der „Winterpause“ nicht mehr berücksichtigt, beachte dies unbedingt bei deiner Planung damit du rechtzeitig noch einen Prüfungstermin bekommst.

Die Top-Adresse für deinen erfolgreichen, fairen und kurzen Weg zum Motorrad-Führerschein.

FAQ - Motorrad

Aus Gründen XYZ konnte ich nicht am Grundkurs teilnehmen. Warum muss ich jetzt das Kursgeld trotzdem bezahlen?

Ich darf mit maximal 5 Teilnehmern einen Grundkurs durchführen. Wenn du dich – wie in den AGB erklärt – mindestens 7 Tage (5 Arbeitstage) vorher abmeldest, kann ich deinen Platz wieder jemandem anbieten. Somit entsteht mir kein Verlust. Auch wenn du dich an einem späteren Kurs anmelden würdest – es bleibt der Betrag von deiner Absenz offen und geschuldet.
Jede Firma hat ihre eigenen AGB. Ich bin so fair und zeige dir diese bei der Anmeldung. Bist du damit nicht einverstanden, kannst du dich noch vor deiner definitiven Anmeldung für eine andere Fahrschule entscheiden (die AGB sind überall in etwa dieselben).
Ich würde mich sehr freuen dich auszubilden, insofern du dich an die wenigen Eckdaten meiner Fahrschule halten kannst.

Ein eigenes Fahrzeug ist von Vorteil. Du kannst jedoch bei einem Händler die Maschine auch ausleihen oder mieten. Wichtig ist einfach, dass du sicher darauf fahren kannst und nicht wackelig fährst.

Pro Teilnehmer muss ein Fahrzeug vorhanden sein. Den kompletten Führerschein nur durch Mieten einer Maschine zu erlangen, erachte ich als finanziell nicht sinnvoll und aus Sicht der Verkehrssicherheit bedenklich.

NewRide ist das Schweizer Kompetenzzentrum für Elektrozweiräder. Sie vermittelt neutrale Fachinformationen und hat ein Netzwerk von Gemeinden, Herstellern, Importeuren und Händlern aufgebaut.

Der Biker-Gruss – der „Zwei-Finger-Gruss“


Es bedeutet so viel wie: „Hallo! Immer schön vorsichtig fahren!“

Man wünscht dem anderen Motorradfahrer damit eine gute Fahrt.

Wenn sich eine Motorradfahrerin oder ein Motorradfahrer auf den Helm klopft, ist das ein Zeichen, um andere Verkehrsteilnehmende zu warnen, dass sich in der Nähe eine Polizeikontrolle oder ein Geschwindigkeitsradar befindet.

Der Lernfahrausweis verfällt und du musst einen neuen Lernfahrausweis beantragen. Es wird jedoch nur einmal ein
zweiter Lernfahrausweis ausgestellt.
Wenn auch dieser wieder abläuft, musst du zwei Jahre warten, um einen dritten Lernfahrausweis zu erhalten.

Der Lernfahrausweis verfällt, und du musst einen neuen Lernfahrausweis beantragen – dein abgeschlossener Grundkurs verfällt nicht.


Es wird jedoch nur einmal ein zweiter Lernfahrausweis ausgestellt. Wenn auch dieser wieder abläuft, musst du zwei Jahre warten, um einen dritten Lernfahrausweis zu erhalten.

Ja. Der Grundkurs ist schweizweit anerkannt. Du kannst den Kurs in Zürich absolvieren, auch wenn du in einem anderen Kanton die Prüfung ablegen wirst.

Der Grundkurs ist eine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung mit einer fixen Stundenanzahl. Wer mehr als 15 Minuten zu spät kommt, darf aus rechtlichen Gründen oft nicht mehr teilnehmen, da die Anwesenheitszeit sonst nicht ausreicht. Der Teil muss dann meist kostenpflichtig neu gebucht werden.